Ein Nicht-Date mit Hindernissen.
Es war ein hartes Stück Arbeit.
Ich wollte sie mal für mich haben, nicht in der Kneipe oder auf ner Party treffen. Hab ihr langsam von diesem exotischen Restaurant erzählt. Ganz ohne Bezug, als es ums Essen ging. Nach den Kritiken, deren Links ich ihr schickte, ist es klein, unauffällig, kaum zu finden.
Dann gab ich ihr einen Grund, mich zu schelten – einen gaaanz unbedeutenden, den sie im Scherz nutzte, um mit mir zu schimpfen. Und als Wiedergutmachung lud ich sie in das Restaurant ein.
„Ich bin nicht auf der Suche und treffe mich nicht alleine mit Männern. Mit mehreren können wir das mal machen, aber nur so, nein ich mache keine Dates.“
Tageskarte XI
6 Schwerter
Lassen Sie sich heute nicht von Ihrem Lampenfieber verunsichern, wenn es darum geht einen ungewohnten Schritt zu tun oder Neuland zu betreten. Haben Sie keine Angst vor einer Veränderung und machen Sie keinesfalls einen Rückzieher, sondern gehen Sie entschlossen und besonnen vor und schauen sich in Ruhe um. Jemand könnte Ihnen dabei gute Hilfe leisten.
Zwschen den Jahren, zwischen den Stühlen
Zwischen den Jahren hatten Mo und ich Urlaub. Nach unserem desaströsen „Ersten Mal“ über Heiligabend fuhr ich nach Hause und räumte auf. Sowohl die Wohnung als auch mein Kopf hatten es bitter nötig. Ich wusste nicht: Konnte ich nicht mit ihr?
Es war bei allen anderen Partnerinnen immer… anders. Besser, einfallsreicher. Vielleicht bin ich ja einfach nur verklemmt und meine bisherigen Partnerinnen konnten das ausbügeln. Oder war Mo verklemmt? Frigide? Es lag nicht dran, dass ich sie nicht sexy gefunden hätte. Im Gegenteil eher.
Tageskarte VIII
II – Der Wagen
Eines ist heute ganz sicher, nämlich das irgendetwas ins Rollen kommt. Sollten Sie nichts geplant haben, dann können Sie wirklich auf das gespannt sein, was dieser Tag Ihnen bringt. Wenn Sie an einen Aufbruch gedacht haben, dann überprüfen Sie noch einmal ob alles gut vorbereitet ist und ob Sie genug Energie für Ihren Weg haben. Wenn ja, konzentrieren Sie sich ganz auf Ihr Ziel.
Sex und Hoppla
Am Morgen des ersten Feiertages saßen Mo und ich recht stumm um ihren Tisch herum.
Das Problem mit dem Sex.
Wir diskutierten Kunst, Musik, Kino und Literatur, ich hätte aus dem Stand ein Dreigängemenü zaubern können, dass ihr schmeckt. Nur ein Thema hatten wir als normalgehemmte Mitteleuropäer nur am Rande erwähnt.
Heiligabend
Es war der 24.12. und wir hatten die Familien abgewickelt. Ich traf mich mit Michael um 22:00 Uhr in der Jazzkneipe und um Mitternacht zogen wir weiter ins Bistro. Da war es knallvoll wie immer.
Mit Mo war vereinbart, dass sie sich dumm stellt.
Warm und weich
Der Weihnachtsmarkt war schön. Weil er eine Strecke von der Stadt entfernt lag, holte ich Mo mit dem Auto ab. Am verabredeten Parkplatz mussten wir nicht mehr lange warten bis die Gruppe vollzählig war. Die Pärchen mit Kindern hatten alle Babysitter und wir waren eine Horde von bestimmt zwei Dutzend Leuten.
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Die andere Seite der Medaille
Während ich feststellte, dass Mo zum fliegenden Wechsel zwischen zwei Flirtzielen fähig war und die Aufmerksamkeit genoss, die sie mir zu Teil werden ließ, wurden im Kopf der Fotografin andere Dramen aufgeführt.
Sie machte Mo für die Trennung verantwortlich (die eigentlich schon einige Monate vorher stattgefunden hatte, von ihr aber erst durch Mo realisiert wurde) und hetzte gegen sie, wo es ging. Augen auskratzen war noch das Geringste, was sie drohte.
Alles nichts. Oder?
Mo war nach 14 Tagen wieder Single. Offiziell jedenfalls, denn man munkelte, es habe nach 3 Tagen schon gekracht. Ich bekam von ihr jedenfalls eine SMS mit der Frage, ob sie eigentlich Pflegefälle anziehen würde.
An RKO Radio Picture.
Ich merkte, dass ich mich in Mo verliebt hatte. Ich war rasend eifersüchtig auf den Typen.
Mit seiner Ex ging ich in den nächsen zwei Wochen auf jede – aber auch jede – Party. Den Rest des Beitrags lesen »